Deutschlands erfolgreichster Designer: Philipp Plein: "Wenn ihr mich mit fünf Männern und fünf Frauen beim Sex erwischt, ist mir das egal"

Seine Mode erinnert an längst vergangenen Prunk und Protz. Denn während die meisten Designer auf der diesjährigen New York Fashion Week in erster Linie ihre neuen Kreationen vorführen, setzt Philipp Plein weiterhin auf Glitzer, Extravaganz und ein bisschen Angeberei. Ein Beispiel: Bei der Präsentation seiner Herbst-Kollektion schickte Plein Supermodel Irina Shayk gemeinsam mit einem übergroßen - aber erstaunlich gut laufenden - Roboter auf den Laufsteg. Vorher war Shayk einem Ufo entstiegen. "Hör auf, dich anzupassen, wenn du dazu geboren wurdest, herauszustechen", schrieb der Designer unter ein Instagram-Video des Auftrittes. "Ich habe es auf die Plein-Weise gemacht", fügte er hinzu. Groß, schrill, mit viel Glamour und Starpersonal auf dem Laufsteg: All das sind Elemente der "Plein-Weise".  Irina Shayk Plein Modenschau Philipp Plein: "Ich kann machen, was ich will und kann nicht gefeuert werden" In einem Interview mit "Fashionweek-Daily" offenbarte der Münchner jetzt sein persönliches Erfolgsrezept. "Ich sag immer, was ich denke. Ich muss keine Anteilseigner beeindrucken. Ich bin kein Politiker. Wenn ihr mich mit fünf Männern und fünf Frauen gleichzeitig beim Sex erwischt, ist mir das egal! Meine Kunden würden das wahrscheinlich cool finden", sagt der 39-Jährige. "Ich kann machen was ich will und kann nicht gefeuert werden." Mit 24 machte Plein seine erste Million mit aufwändig designten Hundebetten. Ein Erfolgserlebnis, das er mit seinem ersten Tattoo feierte: Er ließ sich den eigenen Namen auf den Arm tätowieren.  Philipp Plein_14.30 Plein ist mittlerweile der erfolgreichste deutsche Designer mit eigenem Label Nachdem Plein sechs Monate lang Jura studiert hatte, brach er den traditionellen Weg ab. "Als ich jung war, hatte ich nur einen Traum - ich wollte reich sein", gibt er im Interview zu. Mittlerweile ist Plein mit seinen Kreationen extrem erfolgreich. Im vergangenen Jahr rechnete er sogar mit einem Umsatz von rund 300 Millionen Dollar. Besonders in Asien ist Pleins Mode gefragt. Und seinen Erfolg genießt der Designer in allen Zügen. "Es ist eine größere Herausforderung, wenn Leute nicht an dich glauben - du bist dann motivierter", erzählt er. Jeremy Meeks Bitprojects_14.10
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